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Ehrenmitglieder des Verbands

Persönlichkeiten der Nephrologie, die für ihre herausragende Leistung vom DN e.V. mit einer Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet wurden.


  • 2001: Professor Dr. med. Helmut Mann

    Professor Helmut Mann ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie.
    Nach seinem Medizinstudium in Köln, Innsbruck und Lausanne und Beginn seiner Tätigkeit an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen (1968) war er langjährig sowohl wissenschaftlich als auch klinisch als auch als niedergelassener Nephrologe tätig.
    Seine Habilitation (1980) befasste sich mit der Entwicklung der Hämofiltration zur extrakorporalen Blutreinigung. Weitere Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit waren die Entwicklung mathematischer Modelle zur Beschreibung des Stoffaustauschs (Kt/V) und die Entwicklung von Methoden zur kontinuierlichen Messung des Blutvolumens während der Dialyse, Biochemie der Urämietoxine und die Frühdiagnose von Nierenkrankheiten mit Hilfe der Proteinelektrophorese.

    Von 1985-2007 war er Leiter der Gerätekommission der Arbeitsgemeinschaft Klinische Nephrologie (DAKN). Von 1998-2004 war er Membre du Conseil d’Administration de la Société Francophone de Dialyse. Von 2013-2019 war er Mitglied der Jury zur Bewertung des Georg Haas- und Bernd Tersteegen-Preises.

  • 2002: Professor Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Ritz

    Die Heidelberger Nephrologie wurde deutschlandweit bekannt durch die Etablierung des Nephrologischen Seminars, das Prof. Ritz 1976 installierte. Jedes Frühjahr treffen sich Internisten, Nephrologen und Dialyseärzte zur Fortbildung, und es werden die neuesten Erkenntnisse und Ergebnisse über Niere und Bluthochdruck sowie Dialysetherapien präsentiert.

    Der Mediziner, Träger des Bundesverdienstkreuzes, hat über 1500 Veröffentlichungen in internationalen Zeitschriften vorgelegt. Ritz erhielt zehn nationale sowie internationale Wissenschaftspreise. Hinzu kommen Ehrenmitgliedschaften in den nephrologischen Gesellschaften in Australien, Frankreich, Italien, Po-len, Slowakei, Spanien, Südafrika, Ungarn, Rumänien oder Tschechien. Ritz nahm leitende Funktionen wahr, so bei der Gesellschaft für Nephrologie, bei der Europäischen Nierengesellschaft ERA/EDTA und bei der Internationalen Gesellschaft ISN. Er war Präsident des Welt-Nierenkongresses 2003 in Berlin.

    Er studierte Medizin in Heidelberg, Montpellier, München und Rom. 1967 kam er zurück an die Ludolf-Krehl-Klinik und habilitierte sich 1972 über Knochenerkrankungen bei Dialysepatienten. 1974 wurde er Professor für Innere Medizin und leitete 1977-2003 an der Medizinischen Universitätsklinik die Sektion Nephrologie - zugleich Rehabilitationszentrum für chronisch Nierenkranke.

  • 2002: Professor Dr. med. Karlwilhelm Kühn

    Prof. Kühn hat die nephrologische Landschaft unter anderem maßgeblich durch seine Aktivitäten im Bereich der Fort-und Weiterbildung geprägt. Er war an der Ausrichtung der Intensivkurse für „Nieren-und Hochdruckkrankheiten“ beteiligt, außerdem übernahm er die Leitung des Kongresses der Hochdruckliga sowie 1999 die Leitung des Nephrologiekongresses zusammen mit Prof. Lang (Tübingen).

    Darüber hinaus engagierte sich Prof. Kühn aktiv in der nephrologischen
    Vereinsarbeit und Berufspolitik: Von 1996 bis 2006 war er Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie (DAGKN), die zusammen mit der Gesellschaft für Nephrologie (GfN) 2008 in einem nephrologischen Dachverband (DGfN) zusammengeführt wurde.

  • 2002: Dr. Robert Lindsay MD

    Western University and London Health Sciences Centre, Ontario, Kanada

  • 2005: Professor Dr. Dr. W. H. Hörl (verstorben)

    Prof. Dr. Walter H. Hörl, zuletzt Ordinarius für Nephrologie der Medizinischen Universität Wien und Leiter der Abteilung für Nephrologie und Hämodialyse des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien. Würzburg zum Doktor der Medizin. Anschließend erwarb er in Bochum ein Doktorat in Biochemie. In Würzburg hatte er dann die Ausbildung zum Internisten und Nephrologen abgeschlossen. Von dort ist Hörl nach Freiburg gegangen, wo er als leitender Oberarzt die Nephrologie betreut hat. 1990 wurde er zum Ordinarius für Nephrologie an die Universität Homburg/Saar berufen. Prof. Hörl ist 1992 zum ersten österreichischen Ordinarius für Nephrologie an der Medizinischen Fakultät – später Medizinische Universität Wien berufen worden und hat die Leitung der Abteilung für Nephrologie am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien übernommen und seither ausgeübt. In dieser Zeit hat Hörl grundlegend die Österreichische Nephrologie gestaltet, die Nephrologie am Allgemeinen Krankenhaus aufgebaut und das Fach „Nephrologie“ in seiner Breite zu dem gemacht, in der es sich heute präsentiert. Die wichtigsten nephrologischen Positionen in ganz Österreich wurden mit Personen aus seinem Mitarbeiterkreis besetzt. Prof. Hörl war ein bis zuletzt aktiver, erfolgreicher und international hoch geehrter Wissenschafter und medizinischer Forscher. Er hat mehr als 600 Originalarbeiten und unzählige Buchbeiträge verfasst, mehrere Bücher herausgegeben und ist einer der international gefragtesten nephrologischen Redner gewesen. Prof. Hörl ist am 25. Juni 2013 kurz vor seinem 68. Geburtstag und kurz vor seiner Emeritierung verstorben.

  • 2015: Dr. med. Helmut Blume

    Medizinstudium an der Ruhr-Universität Bochum, in Kiel und Bonn. Während des Studiums Abfassung der Doktorarbeit an der Augenklinik der Universität Bonn.
    1976 Staatsexamen und Promotion. Internistische Ausbildung in Limburg, Gerolstein, Universität des Saarlandes in Homburg. Schließlich zunächst Assistent, dann Oberarzt der Nephrologischen Abteilung im Krankenhaus Bethanien Moers.

    1994 Niederlassung in Moers-Asberg mit eigener Schwerpunktpraxis und Dialyse. 1997 Gründung einer Berufsausübungsgemeinschaft mit Dr. med. Theo Busch, mehrfach erweitert ab 2001 mit Dr. med. Rüdiger Czerwonka, Dr. med. Eberhard Flicker, Dr. med. Ekkehart Frank, Dr. med. Mark Foede und Frau Dr. med. Ulla Behlen-Wilm.

    Am 31.12.2009 Beendigung der Tätigkeit als niedergelassener Nephrologe, danach Geschäftsführer des Verbands Deutsche Nierenzentren (DN) e.V. bis Ende Januar 2015. Anschließend Tätigkeit als Geschäftsführer der Stiftung für Nephrologie des DN e.V. bis Dezember 2020.

  • 2020: Professor Mark Rosenberg, MD, FASN

    Mark Rosenberg ist Nephrologe, Professor für Medizin und Vizedekan für Pädagogik an der University of Minnesota Medical School. In dieser Rolle überwacht er das Kontinuum der medizinischen Ausbildung.

    Bevor Rosenberg im Herbst 2012 die Rolle übernahm, war er Chefarzt und Leiter der Servicelinie für Primär- und Spezialmedizin im Gesundheitssystem von Minneapolis, VA. Zuvor war er Direktor der Abteilung für Nierenerkrankungen und Bluthochdruck in der medizinischen Abteilung, wo er weiterhin Fakultätsmitglied ist.

    Dr. Rosenberg ist Mitglied des Rates der American Society of Nephrology und seit 2019 Präsident der ASN. Er ist auch Vorsitzender des Bildungsausschusses und war bis 2020 über zehn Jahre Ansprechpartner des DN e.V. für die Organisation des Post ASN-Meetings.

  • 2020: Peter Gilmer

    Von 1987 bis 2020 Vorsitz des Bundesverbandes Niere e.V., der Selbsthilfeorganisation chronisch Nierenkranker in Deutschland. Peter Gilmer ist es gelungen, den Bundesverband zu einem allseits respektierten, zuverlässigen und aktiven Partner für Ärzte und Pflegekräfte, für Politik und Krankenkassen zu entwickeln. Zugleich hat er die Selbsthilfe, also den direkten menschlichen und fachlichen Austausch von Betroffenen gestärkt und ein offenes und immer wohlwollendes Miteinander in allen Gremien ermöglicht. Der Verband Deutsche Nierenzentren pflegt eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Patientenorganisation. Peter Gilmer weiß gut, was es heißt, nierenkrank zu sein: Seine Ehefrau ist seit 40 Jahren Dialysepatientin, ihr ganzes gemeinsames Leben haben sie mit der Dialyse gestaltet. 2007 hat Peter Gilmer für sein jahrelanges, ehrenamtliches Engagement für den Bundesverband Niere e.V. das Bundesverdienstkreuz erhalten.

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Film: Was macht der DN e.V.?

Video – Was ist der DN e.V.

Sie kennen den Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V. noch nicht? In diesem kurzen Film zeigen wir Ihnen – in 180 Sekunden –den Verband mit seinen Leistungen, Möglichkeiten und Vorteilen. Besonders als Arzt oder Praxis sehen Sie hier sofort den Nutzen einer Mitgliedschaft. Klicken Sie auf das Video!